J24 Team GER 725
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Bericht zur Alsterregatta “Väterchen Frost” 13. und 14.11.2010

von Corina Thiermann

Am Freitagabend ging es los zu unserer letzten Wettfahrt in diesem Jahr. Mit viel Vorfreude auf ein ereignisreiches Wochenende erreichten wir (Andrea, Jasmin und ich) nach 4 Stunden Fahrt die Hamburger City. Nachdem wir das Boot erfolgreich über eine kleine Brücke auf das Gelände des HSC manövriert hatten, ging es schnell ans Kranen und Mast stellen. Trotz der späten Stunde waren noch ein paar andere J- Segler im Club, die auch sofort mit anpackten (DANKE nochmal :) ) und wir waren zügig fertig. Auf ging es zur Unterkunft die diesmal nicht im kalten Zelt und ohne Strom erfolgen musste (so war es letztes Jahr in HH), sondern im warmen Wohnzimmer von Nils, ein Hamburger J- Segler, den wir seit der Warnemünder Woche kennen und der sich bereit erklärt hatte uns aufzunehmen. Es ist echt unglaublich, wie hilfsbereit die Segler dieser Bootsklasse sind, nicht nur an Land, auch auf dem Wasser oder das Boot betreffend hat jeder immer ein offenes Ohr und hilft gern. Es ist für uns als „neues“ Team echt super, dass wir so toll aufgenommen wurden.

Da das Boot ja schon im Wasser schwamm und nicht mehr allzu viel erledigt werden musste, durften wir am Samstag alle ein bisschen länger schlafen. Am Boot trafen wir dann auf den Rest der Crew: Jule, die erst Samstag früh hinterher kam, da sie noch einiges für die Arbeit zu erledigen hatte und die zwei „Hamburgerinnen“ Eike und Lisa, die uns netterweise unterstützten, da Anja wegen der Schule und Britta wegen des Studiums verhindert waren. Die restlichen Aufbauarbeiten waren voll im Gange und so konnten wir um halb zehn dann endlich aufs Wasser. Bei böig- drehendem Süd- Ost- Wind segelten wir dann 4 Wettfahrten am Samstag. 

Da die Stammcrew ja nicht vollständig war wurde etwas rotiert und die Crew trat wie folgt an: Vorschiff: Eike, Mast: Jasmin, Großsegeltrimm: Jule, Pit: Lisa , Genuatrimm: Andrea und an der Pinne: Corina. Das Zusammenspiel klappte super und so erreichten wir am Ende des ersten Segeltages trotz eher weniger gute Starts ein für uns zufriedenstellendes Ergebnis ( 17. von 26). 

Wieder an Land wurden die hungrigen Segler mit einer warmen Mahlzeit und kühlen Getränken versorgt. Man saß noch eine Weile gemütlich zusammen und tauschte sich über den Tag aus, bis sich dann die Wege verliefen. Einige lauschten gespannt der KV- Sitzung, andere endschieden sich dann doch lieber für eine warme Dusche, obwohl wir uns über Wind und Temperaturen an diesem Wochenende echt nicht beschweren dürfen!!!

Am nächsten Morgen hatten wir Berliner Mädels erst einmal Angst, dass es eine lange Startverschiebungsphase geben würde, da die Alster nicht grad viel versprechend aussah. Doch dem war zum Glück nicht so, mit dem rausfahren kam langsam immer mehr Wind, diesmal aus Süd- Ost, aber genauso böig und drehend wie schon am Vortag. Wir setzten uns das Ziel, uns auf jedenfall noch zu verbessern und starteten nach einer kurzen Startverschiebung, die sich das Wettfahrtkomitee gönnte, um die Tonnen zu legen, zur letzten Wettfahrt. 

Schon auf dem Wasser hatten wir ein gutes Gefühl unserem Ziel gerecht geworden zu sein und tatsächlich zu rück an Land sahen wir es dann auch, Endergebnis: 16. von 26 gestarteten Booten.

Nun stand natürlich wieder abbauen Mastlegen und Kranen auf dem Plan. Dies ging nicht nur, weil wir am Kran dazwischen geschoben wurden recht flott, sondern auch, weil wie immer alle mit anfassten und wir die Aufgaben sinnvoll verteilten. Nachdem alles verpackt war, räumten wir Nils Wohnung und verabschiedeten uns von den anderen Seglern und der „Ersatzcrew“, die zu unser großen Freude gern nochmal bei einem personellen Engpass einspringen möchte :) .

 Stolz auf den gelungenen Saisonabschluss mit der besten Platzierung dieser Saison und mit einer Einladung zur Weihnachtsfeier, auf die wir uns übrigens jetzt schon freuen, im Gepäck machten wir uns gegen 15 aufn Weg Richtung Berlin.

 

-Ergebnissübersicht-

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