J24 Team GER 725
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Bericht zur Dutch Open 2010 in Roompot am 29. und 30. Mai

 

Zu unserer zweiten Regatta in Holland in diesem Jahr brachen wir im TSC am 28.5. gegen 16 Uhr auf. Dabei war diesmal unsere Stammcrew, bestehend aus Corina, Andrea, Julia Sch., Anja, Jasmin und Britta, sowie, als Trainer und Land-Unterstützung., Robert Remus (Reme). Da wir unsere Avalancha nach der letzten Regatta aus organisatorischen Gründen in Medemblik gelassen hatten, ging die Fahrt relativ schnell: Nach nur zwei Zwischenstopps konnten wir bereits gegen 23 Uhr das Boot in Medemblik an den Bus anhängen. Als wir dann etwa um halb zwei Uhr morgens in Roompot ankamen, wurde nur noch im Schnellverfahren ein Zelt für eine Hälfte der Crew zum Schlafen direkt hinterm Deich aufgestellt, die andere Hälfte machte es sich im Bus (mehr oder weniger) bequem.

Um halb acht Uhr war allerdings schon wieder Schluss mit der nächtlichen Ruhe. Nach der mal wieder kurzen Nacht machten wir verschlafen das Boot zum Kranen fertig und wunderten uns nicht schlecht darüber, wie die Mitglieder so manch anderer Crew es schafften, um diese Uhrzeit, topfit und bereits geschniegelt in Segelsachen, das eigene Boot aufzubauen, während wir selbst doch so zermatscht aussahen. Zu diesem Thema wurden die abstrusesten Theorien aufgestellt.

Doch nach einem Kaffee, dem Crewwiegen und ein paar Stunden später liefen auch wir gutgelaunt aus dem Hafen aus. Der Start war für 10.30 Uhr angesetzt: Es wehten gute drei Windstärken. Zusätzlich zu beachten ist in Roompot die Strömung, welche von der jeweiligen Öffnung der Dämme zur Nordsee abhängt. Bei zunehmendem Wind und während die Strömung langsam in die entgegengesetzte Richtung kippte, segelten wir vier Wettfahrten. Die Starts und Startkreuzen liefen vergleichsweise sehr gut für uns, weshalb wir in zwei Wettfahrten als drittes Boot um die Tonne gingen. Leider gelang es uns noch nicht, diese Position die Wettfahrt hindurch auch zu halten, ein Punkt, an dem wir im Training arbeiten. Bis auf die vierte Wettfahrt an diesem Tag, in der wir durch einen Fehler bei der letzten Tonnenrundung noch Boote verloren, konnten wir also recht zufrieden mit dem Samstag sein.

Als wir wieder im Hafen lagen, mussten wir feststellen, dass der Hafenmeister mit dem von uns ausgewählten Campingplatz wohl nicht so ganz zufrieden gewesen war, er hatte nämlich unser Zelt abgebaut und vor die nächste Kneipe geschmissen... Wir sahen darin lachend den Vorteil, zumindest nicht mehr so weit zum Zelt laufen zu müssen.

Nach einer Pizza und einer Analyse der vorangegangenen Wettfahrten sowie des Trimms schauten wir uns noch gemeinsam mit einem anderen J-Team den Eurovision Song Contest im Fernsehen an, der natürlich auch in Holland eifrig mitverfolgt wurde.

Der Start zur ersten Wettfahrt am Sonntag war wieder für 10.30 Uhr angesetzt. Dieses Mal wehten 5-6 Windstärken und auch die Wellen waren gestiegen. Wir segelten noch zwei Wettfahren mit deren Ergebnissen wir auch einigermaßen zufrieden waren.

Wieder an Land gönnten wir uns erst einmal einen rosafarbenen Mädchen-Energydrink, organisiert von Reme, und freuten uns außerdem über die unglaubliche Geschwindigkeit, in der der Kranfahrer die J’s aus dem Wasser hob.

Im Endeffekt konnten wir in Roompot den 13. Platz ersegeln. Wenn man bedenkt, dass dies unsere zweite Regatta war, sind wir mit dem Ergebnis schon zufrieden, wissen aber auch, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben und durchaus noch bessere Ergebnisse herauszuholen sind.

 

Ein besonderer Dank nach dieser Regatta geht natürlich an Reme, der sich wirklich wunderbar um uns gekümmert hat und den wir gerne noch einmal mitnehmen würden!

 

-Ergebnissübersicht-

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